Unweit der florierenden Universitätsstadt Jena, befindet sich neben dem bekannten Töpferort Bürgel die romanische (ehemalige) Klosterkirche Thalbürgel. Dieser einmalige Raum hat sich in Jahrzehnten zu einer großartigen Konzertstätte etabliert.
Namhafte Knabenchöre (u.a. die Thomaner und Kruzianer), hervorragende mitteldt. Orchester, aber auch Simon Rattle und excellente Ensembles der alten Musik haben in Thalbürgel musiziert.
Seit 1983 ist auch der Organist Wieland Meinhold wiederholt in Thalbürgel (einem seiner erklärten Lieblingsorte) musikalisch in Erscheinung getreten. So spielte er mit der Jenaer Philharmonie Händels Orgelkonzert F-Dur op. 4 Nr. 4 als junger Absolvent, später im Duo mit Matthias Eisenberg ein „Notturno“ (Cembalo/ Spinett), aber auch begleitend am Harmonium in Rossinis Petite Messe solennelle. Zur Eröffnung des Musiksommers 2007 trat er mit der Dresdner Tänzerin Friederike Rademann unter dem Motto "Credo" auf.

Jüngst trägt man sich im Kuratorium mit dem Gedanken, ein neues, würdiges Instrument für diesen Raum bauen zu lassen. Dazu ein möglicher Dispositionsvorschlag:

HAUPTWERK (II):   RÜCK- bzw. SEITENPOSITIV oder BRUSTWERK (I):  
Principal 8' Flute harmonique 8'
Rohrflöte 8’
Octav 4’
Spitzflöte 4’
Quinta 2 2/3’
Octave 2’
Mixtur 5 fach
Trompete 8’  
Gedackt 8’ Flauto traverso 8'
Principal 4’
Schwiegel 2’
Sesquialtera 2 fach
Octävlein 1’
Vox humana 8’
- Tremulant -  


SCHWELL- oder OBERWERK (III):  Pedal: 
Bordun 16' Singend Prinicipal 8’
Gamba 8’
Schwebung 8’
Offen Travers 4’
Salicional 4’
Liebl. Waldflöte 2’
Tertia 1 3/5’ Mixtura aetheria 3 fach
Hautbois 8’  
Contrabaß 16’
Subbaß 16’
Octavbaß 8’
Cello 8’ Hohlflöte 4'
Fagott 16’
Posaune 8’  


mechanische Traktur (Spiel und Registratur), holzfarbenes Gehäuse in Hamburger Werkgliederung, Koppeln III/ II, I/ II, PK I, II und III
Setzer, Schweller

Standort: Möglicherweise seitlich der Vierung, gleich der bisherigen oder über dem Westportal hängend oder auf eigener Holzempore.

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